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Impediment-Eskalation: Warum 'Was willst du erreichen?' die bessere Frage ist

von Ralf Kruse

Ein Scrum Master berichtete im Community Call: Impediments eskalieren, aber nichts passiert. Die Führungsebene nickt, sagt "wird notiert" — und dann Stille.

Das Muster

Die typische Eskalation sieht so aus: "Wir haben ein Problem mit X. Können Sie das lösen?" Das klingt vernünftig, aktiviert beim Gegenüber aber den Modus "Problem-Abwehr". Keiner will noch ein Problem auf dem Tisch.

Der Perspektivwechsel

Statt das Problem zu schildern, starte mit der Frage: "Was wollen wir gemeinsam erreichen?"

Dann wird aus "Unser CI-Server ist zu langsam" ein "Wir wollen jede Stunde deployen können — dafür brauchen wir Build-Zeiten unter 5 Minuten."

Warum das funktioniert

  • Weg vom Blame-Modus: Niemand wird beschuldigt
  • Hin zum gemeinsamen Ziel: Alle ziehen in eine Richtung
  • Messbar: "Unter 5 Minuten" statt "zu langsam"

Praxis-Tipp

Formuliere deine nächste Eskalation als Ziel-Statement statt als Problembeschreibung. Beobachte, wie sich die Reaktion ändert.

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