Wirklich leistungsfähige Umgebungen schaffen – nicht nur die Nomenklatur ändern
Der EnableChange Approach – 15 Jahre Erfahrung, ein Ziel: Umgebungen schaffen, die effektiv & nachhaltig funktionieren.
Das Muster gescheiterter Veränderungen
Es sind fast immer dieselben fünf Symptome:
- Neue Begriffe, alte Probleme: Die Rollen heißen anders, die Meetings haben neue Namen – aber die Arbeitsweise bleibt gleich. Die Nomenklatur ändert sich, die Effektivität nicht.
- Rollen als Versteck: Teams definieren minutiös, wer wofür zuständig ist – und nutzen Rollenabgrenzungen, um Verantwortung abzugeben statt Probleme zu lösen.
- Methode als Selbstzweck: Der neue Ansatz wird akribisch befolgt – aber niemand fragt mehr: "Kommen wir so zu unseren Ergebnissen?" Die Methode wird wichtiger als der Zweck.
- Vielversprechender Start, ernüchternder Alltag: Die ersten Wochen laufen gut, alle sind motiviert. Dann kommt Druck, die erste Krise – und alles fällt zurück in den alten Status quo.
- Erwartungen vs. Realität: Investitionen in Berater, Trainings, Tools – und am Ende bleibt die Wirkung ernüchternd hinter den Erwartungen zurück.
Der Fokus liegt auf der Methode – nicht darauf, sich effektiv zum Zweck aufzustellen.
Was es wirklich braucht
Damit Veränderung nicht scheitert, müssen fünf Anforderungen erfüllt sein:
1. Ausrichtung am Zweck – nicht an der Methode
Damit neue Ansätze nicht zum Selbstzweck werden: Klare Ausrichtung, wozu man sich aufstellen will.
2. Mitgestaltung & Verantwortung
Mit den Beteiligten gestalten, nicht für sie. Nachhaltig funktioniert nur, was aktiv mitgetragen wird.
3. Hilfe zum Ausbrechen aus bestehenden Mustern
Genug Stimulation und Anstoß, damit Neues entstehen kann. Der Status Quo hält zurück – es braucht Energie.
4. Befähigung statt Abnahme
Begleitung, die nicht abnimmt, sondern befähigt. Menschen müssen selbst gestalten können – nicht nur verstehen.
5. Selbst gestalten wichtiger als bewährte Praktiken anderer
Was im eigenen Kontext funktioniert, zählt – nicht was bei anderen erfolgreich war.
Der EnableChange Approach
Fünf Phasen, die im Zusammenspiel dabei helfen, dass Change effektiv und nachhaltig gelingt – entstanden aus über 15 Jahren Erfahrung.
1. Anstoß der Veränderung
Den konkreten Anlass verstehen, der Veränderung notwendig macht.
1. Anstoß der Veränderung
Den konkreten Anlass verstehen, der Veränderung notwendig macht.
Statt abstrakt über "Agilität" zu reden, formulieren wir gemeinsam den konkreten Anlass: "Unsere Releases dauern zu lang", "Teams arbeiten aneinander vorbei", "Wir verlieren den Produktfokus". Dieser Anker bleibt sichtbar und erinnert uns daran, warum wir das tun.
- Konkrete Probleme benennen, nicht abstrakte Ziele
- Den "Anker" formulieren: Warum ist Veränderung nötig?
- Klarheit über die erwünschte Wirkung schaffen
2. Inhaltliche Orientierung
Klarheit über die inhaltlichen Ziele schaffen.
2. Inhaltliche Orientierung
Klarheit über die inhaltlichen Ziele schaffen.
Mit Szenarioarbeit ("Himmel & Hölle") malen wir aus, wie es aussieht, wenn alles gut läuft – und wenn alles schiefgeht. Daraus entstehen konkrete Handlungsfelder: "Wir brauchen klarere Produktverantwortung", "Entscheidungen müssen schneller fallen". Kein generisches Zielbild, sondern eines, das zu Ihrer Organisation passt.
- Szenarioarbeit: "Best Case" und "Worst Case" durchspielen
- Zentrale Handlungsfelder identifizieren (nicht: Standard-Rezepte)
- Zielbild entwickeln, das zur Organisation passt
3. Motivation & Erleben
Menschen aktivieren durch praktisches Erleben.
3. Motivation & Erleben
Menschen aktivieren durch praktisches Erleben.
Bevor wir ins echte System gehen, schaffen wir geschützte Lernräume: Simulationen, in denen Teams erleben, wie Product Ownership funktioniert – oder wie Kanban Engpässe sichtbar macht. Nicht Theorie, sondern erlebbare Momente, die Energie für Veränderung freisetzen.
- Simulationen und Workshops: Erleben statt nur Verstehen
- Geschützte Lernräume für erste Experimente
- Motivation durch praktische Erfolge, nicht durch Vorträge
4. Minimaler Start
Schnell Erfahrungen im echten Kontext sammeln.
4. Minimaler Start
Schnell Erfahrungen im echten Kontext sammeln.
Jetzt wird's ernst: Wir starten bewusst klein und pragmatisch. Ein Team probiert Scrum aus – mit minimalem Rahmen, aber echten Iterationen. Oder: Ein Führungsteam testet ein Consent-Verfahren für Entscheidungen. Regelmäßige Retrospektiven zeigen, was funktioniert und was nicht. Lernen durch Erfahrung, nicht durch Planung.
- Bewusst klein starten: Ein Team, eine Praktik, eine Entscheidung
- Minimal funktionsfähiger Rahmen (nicht: perfektes Setup)
- Regelmäßige Feedback-Schleifen: Was funktioniert? Was nicht?
5. Verankerung in der Praxis
Neue Strukturen und Routinen nachhaltig etablieren.
5. Verankerung in der Praxis
Neue Strukturen und Routinen nachhaltig etablieren.
Die neue Arbeitsweise wird Teil des Alltags: Teams führen ihre Sprints eigenständig durch, Führungsteams treffen Entscheidungen im Consent-Verfahren, Kanban-Boards zeigen Engpässe in Echtzeit. Wir begleiten über mehrere Zyklen, bis Routinen funktionieren – und machen uns dann überflüssig.
- Begleitung über mehrere Zyklen (nicht nur "Setup und weg")
- Coaching für Eigenverantwortung und Selbstorganisation
- Ziel: Selbsttragendes System, das ohne uns weiterläuft
Der Anspruch:
Umgebungen, die zu Ergebnissen führen – auch wenn Unwägbarkeiten auftauchen
Was wir anders machen – und warum das wirkt
Viele: Planen für sie → Wir: Gestalten mit ihnen
Schafft BuyIn und Ownership bei den Beteiligten.
Viele: Folgen Blaupausen → Wir: Helfen Werkzeuge zu meistern
Das Werkzeug folgt dem Bedarf – nicht umgekehrt.
Viele: Kompensieren Schwächen → Wir: Aktivieren Fähigkeiten
Menschen können es selbst – statt dass andere es für sie tun.
Viele: Klären Teilrollen → Wir: Nehmen gemeinsam in Verantwortung
System, das zusammen getragen wird – nicht Rollen-Konstrukt.
Nicht Idealismus – sondern die Notwendigkeit sich für Unwägbarkeiten aufzustellen
Komplexe Umfelder verzeihen keine Systeme, die bei der ersten Krise zusammenbrechen. Die 4 Prinzipien oben sind nicht Idealismus – sie sind die Bedingung dafür, dass Organisationen leistungsfähig bleiben, wenn Unwägbarkeiten auftauchen.
Diese Prinzipien gelten universell – egal ob Scrum-Teams, Kanban-Prozesse oder Führungsteams. Hier sehen Sie, wie sich der EnableChange Approach auf verschiedene Kontexte anwenden lässt:
3 Ansatzpunkte – ein Approach
Der EnableChange Approach lässt sich auf verschiedene Kontexte anwenden. Egal ob Scrum, Kanban oder Führungsteams – die 5 Phasen bleiben gleich, die Inhalte passen sich an.
Scrum-Begleitung
Einführung oder Reboot von Scrum-Teams mit Fokus auf Produktfokussierung und Eigenständigkeit.
Kanban-Begleitung
Visualisierung und Optimierung von Arbeitsflüssen mit Value Stream Mapping und kontinuierlicher Verbesserung.
Führungsteam-Entwicklung
Governance-Strukturen nach Soziokratie 3.0 für effektive Entscheidungsfindung und klare Verantwortlichkeiten.
Jedes Format folgt den 5 Phasen – angepasst an die spezifischen Herausforderungen von Scrum, Kanban oder Führungsteams.
Praxiseindrücke
Gespräche und Eindrücke von Leuten, die wir begleitet haben
Beiersdorf: Scrum-Einführung
Mit Funda Günyar & Henrik Edler über erfolgreiche Scrum-Transformation im Global Service Plattform Projekt
hmmh: Agile Design-Agentur
Mit Kerstin Seidel & Marius Bruns über cross-funktionale Teams und agile Transformation

Wenn du gerade nach Wegen suchst, wie du euren Bereich effektiver aufstellst
Dann lass uns mal gemeinsam ausloten, wie das effektiv und nachhaltig gelingen kann.
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