Scrum Master Maturity Model

Wie gut bist du wirklich als Scrum Master? Ein Reifegradmodell hilft dir, deine aktuelle Stufe zu erkennen und deine Entwicklung gezielt zu steuern.

4. Januar 202442:42
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Reifegradmodell bietet dir einen realistischen Spiegel, um deine aktuelle Wirkungsebene als Scrum Master jenseits von Selbsteinschätzung oder Jobtiteln zu erkennen.
  • Die Entwicklung verläuft typischerweise in Stufen: von der Fokussierung auf Meetings und Prozesse hin zur Beeinflussung von Organisationsstruktur und Strategie.
  • Das Modell dient als Roadmap für deine gezielte Weiterentwicklung und zeigt konkret auf, welche Fähigkeiten und Hebel du als nächstes meistern musst.
  • Versteht mich nicht falsch: Es geht nicht um eine Wertung "gut" oder "schlecht", sondern um die passende Wirkung für den jeweiligen Kontext und die nächsten sinnvollen Entwicklungsschritte.

Worum es geht

Viele Scrum Master stehen irgendwann vor der Frage: "Mache ich eigentlich einen guten Job und wohin soll meine Reise überhaupt gehen?" Das Problem ist nur: Oft fehlt ein klares Bild davon, was "gut" überhaupt bedeutet und welche Entwicklungsstufen es gibt. Man bleibt im Tagesgeschäft stecken oder fühlt sich unsicher über den eigenen Wert und die nächsten Karriereschritte.

Was ich konsistent beobachte ist, dass ohne ein gemeinsames Verständnis von Reifegraden weder sinnvolle Zielvereinbarungen noch eine gezielte persönliche Weiterentwicklung möglich sind. Diese Episode schafft Abhilfe. Wir schauen uns ein Scrum Master Maturity Model an, das dir hilft, deine aktuelle Position zu bestimmen und deinen Weg nach vorne zu planen.

Für wen?

Für wen?

Diese Episode ist besonders wertvoll, wenn du:

Scrum MasterMaturity ModelSkill DevelopmentSelf-AssessmentAgile CoachingKarriereweg

Besonders wertvoll, wenn du:

  • Als Scrum Master das Gefühl hast, in deiner Entwicklung festzustecken oder unsicher über deine nächsten Schritte bist.
  • Agile Coach oder Team Lead bist und Scrum Master in ihrer Entwicklung begleitest und coachen möchtest.
  • Überlegst, welche Fähigkeiten du als nächstes aufbauen solltest oder wie du deine Wirkung in der Organisation erhöhen kannst.

Episoden-Insights

Erkenntnis 1: Reifegrade beschreiben eine Verschiebung des Fokus und der Hebel

Die Entwicklung eines Scrum Masters ist weniger eine lineare Steigerung der gleichen Fähigkeiten, sondern vielmehr eine fundamentale Verschiebung der Wirkungsebene. Auf frühen Stunden liegt der Fokus typischerweise auf der korrekten Anwendung des Scrum Frameworks, der Facilitation von Events und der Arbeit mit dem Team. Mit zunehmender Reife verschiebt sich der Hebel hin zur Gestaltung des organisationalen Umfelds, zum Coaching von Führungskräften und zur Beeinflussung von Systemen und Strategien.

Erkenntnis 2: Das Modell dient der Selbstreflexion und der Entwicklungsplanung, nicht der Bewertung

Der primäre Nutzen eines Maturity Models liegt nicht darin, Scrum Master in Schubladen zu stecken oder zu bewerten. Stattdessen ist es ein Werkzeug für den Dialog – mit sich selbst, mit Peers oder mit dem Vorgesetzten. Es ermöglicht eine objektivere Selbstreflexion und schafft eine gemeinsame Sprache, um über Entwicklungsziele und erforderliche Unterstützung zu sprechen. "Lasst uns mal gemeinsam abgleichen": Auf welcher Stufe siehst du dich aktuell und welche Evidenz hast du dafür?

Erkenntnis 3: Jede Stufe hat ihre eigene Wertschöpfung und ihre typischen "Fallstricke"

Jede Reifegradstufe ist legitim und wertvoll für bestimmte Kontexte. Ein Scrum Master, der ein neu eingeführtes Team stabil durch die Events führt, schafft immense Wertschöpfung. Der "Fallstrick" wäre, auf dieser Stufe stehen zu bleiben, wenn das Team und die Organisation bereits weiter sind. Umgekehrt ist es ineffektiv, als "strategischer Enabler" in einem Umfeld wirken zu wollen, das noch grundlegende Prozessstabilität benötigt. Das Modell hilft, die passende Rolle für den Kontext zu finden und die typischen Herausforderungen jeder Stufe zu antizipieren.

Dein nächster Schritt

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Ressourcen

Erwähnt in der Folge

David Hilmer's LinkedIn Post(post)

Ralf zitiert David Hilmers letzten Post auf LinkedIn, in dem dieser anmerkt, dass wir gefühlt die gleichen Themen wie 2018-2020 diskutieren.

Agiles Mentoring-Programm(Training)

Ralf erwähnt, dass er seit drei Jahren ein agiles Mentoring-Programm betreibt und dass diese Folge ohne den Austausch in diesem geschützten Kreis nicht möglich gewesen wäre.

Scrum Master Mentoring(Training)

Implizit durch die Erwähnung des Mentoring-Programms für Agile Coaches und Scrum Master, die etwas bewegen wollen.

Weitere Ressourcen aus dem Netz

Externe Links zu weiterführenden Inhalten, die im Kontext dieser Episode hilfreich sein können.

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