Remote Facilitation

Unser Gast - Dörte Schröder

Dörte arbeitet selbständig als Consultant, Facilitator und Agile Coach und unterstützt passgenau und individuell Unternehmen dabei, agil(er) zu werden. 

Mathematikerin, Ex-Führungskraft, pragmatische Agilistin, spielt gern Improvisationstheater, lernt immer noch und auch immer wieder dazu – und freut sich, wenn das auch für andere gilt. 

Mein Blogartikel zu Remote Facilitation 

Was ist eigentlich Facilitation?

Simpel gesprochen: ein:e Facilitator:in begleitet eine Gruppe dabei, gemeinsam zu einer guten Lösung zu kommen.

Was ist an remote denn anders?

Die technische Ausstattung ist viel wichtiger, um überhaupt und auch sinnvoll teilnehmen zu können, also braucht das mehr Aufmerksamkeit. Und natürlich fehlt ganz viel non-verbale Kommunikation, wenn sich alle nur in diesen kleinen Fensterchen auf dem Monitor sehen. Verzögerte Übertragungszeiten können auch Irritationen auslösen.

Es gibt aber auch Vorteile gegenüber Präsenz-Settings: die Teilnehmer:innen sind autonomer, Statusspielchen sind schwieriger und oft sind Remote-Settings inklusiver.

Worauf sollte ich als Facilitator:in achten, wenn ich remote mit einer Gruppe arbeite?

Erstmal natürlich auf dieselben Dinge, die ich auch bei Präsenz-Settings im Blick haben sollte. Es sind immer noch dieselben Menschen mit denselben Bedürfnissen und Themen. Außerdem sollte ich meine eigene Technik im Griff haben und auf die technisch weniger gut ausgestatteten Gruppenmitglieder achten. Apropos Technik: es gibt ja sehr viele superschicke Tools, aber je niederschwelliger und einfacher die Tools sind, desto besser. Die Chatfunktion bei Zoom & Co. wird beispielsweise oft unterschätzt. Hilfreich ist auch, informellen Raum zu schaffen und die Umgebung der Teilnehmenden mit einzubeziehen, um aus dieser 2D-Fensterchen-Welt herauszukommen.

Wie sieht’s mit hybriden Settings aus?

Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Team nur wenige, ausgewählte Workshops in Präsenz durchführt und die meisten sonstigen Meetings remote stattfinden. Richtig hybrid, also gleichzeitig einige Teilnehmende remote und andere in Präsenz, halte ich – trotz erster eher positiver Erfahrungen – aber für sehr schwierig. Da werden wir alle noch viel lernen in den nächsten Jahren.

 

Vielen Dank liebe Dörte für deinen Einblick!

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